... Chronik ... Fakten ...

2017
Derzeit betreibt der Verein für Obdachlose folgende Einrichtungen:
Teestube, BARWO, Betreutes Wohnen, Streetwork, Kleiderausgabe, LAMA und die Delogierungspräventionsstelle

2016
Mit Jahresbeginn nimmt die Delogierungspräventionsstelle die Arbeit für gesamt Tirol auf. Nach den Einrichtungen zur Linderung der akuten Not und Angeboten zur Hilfe aus der Not kommt nun auch ein präventiver Ansatz im Verein dazu.

2015
Die Kleiderausgabestelle im Viaduktbogen 35 wird nach über 20 Jahren intensiver Nutzung komplett saniert und mit Hilfe eines besseren Raumkonzepts dem gestiegenen Bedarf angepasst.

2009
Finanzielle Engpässe und Konsolidierung. Die neue Notschlafstelle wird vom Roten Kreuz weiter geführt.

2008
Die Sozialwäscherei wird geschlossen.
Die Notschlafstelle des Verein für Obdachlose wurde in der Triendlgasse eröffnet und wird im Winter 2008/2009 vom Verein betrieben. 2009/2010 übernimmt dies das Rote Kreuz.

2006
Eine Notschlafstelle wird bei den Barmherzigen Schwestern eingerichtet.

2005
Die Teestube wird vergrößert und erneuert. Immer mehr geflohene Menschen aus dem Osten und aus Nordafrika suchen die Teestube auf.

2004
Von Feber bis Mai Notschlafstelle in der Teestube (20 – 35 Menschen finden dort eine Möglichkeit die Nacht zu verbringen; Einheimische, Asylwerber und Illegale)

2003
Anmietung und umfangreiche Umbauarbeiten Kapuzinergass 43, für die Räume des neuen BARWO.
Das LAMA-Projekt startet im Mai mit einfachen Arbeiten auf einem Bauernhof.
Im Oktober Übersiedelung des BARWO von der Müllerstraße 27 in die Kapuzinergasse 43.
Lebenshilfehaus in Wilten (Villa Bröckelstein) bietet als Zwischennutzungsprojekt über den Winter neun Obdachlosen ein Dach über den Kopf.

2002
Begonnen wurde 1985 mit 2 Mitarbeiterinnen, jetzt im Jahr 2002 ist die Zahl der MitarbeiterInnen auf 19 Hauptamtliche, 2 geringfügig Beschäftigte, 2 Zivildiener und 5 Transitkräfte gestiegen (gesamt 28).

2001
Ab 1.3.2001 wird aus Sozialwäscherei und Kleiderausgabe das Beschäftigungsprojekt "GPB der Bogen"; die Transitkräfte sind ab nun im Verein angestellt (vorher im Tiroler Beschäftigungsverein).

2000
Das Büro Streetwork übersiedelt vom Keller in der Müllerstraße, in die Teestube Kapuzinergasse 45;

1999
Übersiedelung der Sozialwäscherei am 18.1.1999 in die neuen Räume.

1998
Projekt 20-er Straßenzeitung wird in den Räumen des Vereines für Obdachlose realisiert, Redaktionsbüro in der Teestube mit Nutzung der Infrastruktur.
Im März Anmietung und Umbau des Viaduktbogens 36 für die geplante Vergrößerung Sozialwäscherei.

1997
Anmietung und umfangreicher Umbaubeginn (3.7.97) der Räume Kapuzinergasse 45, für die neue Teestube. Am Jahresende Übersiedelung – offizielle Eröffnung der neuen Teestube am 15.1.1998.

1996
Übernahme der Rechtsträgerschaft für das Projekt Teestube Schwaz vom 1.5. bis 31.12.;
In der Teestube, Mentlgasse 20, Innsbruck, stellt das Arbeitsinspektorat unzumutbare Arbeitsbedingungen fest, neue größere Räume müssen gesucht werden.

1995
der Verein feiert sein 10 jähriges Bestehen;
das erste Zwischennutzungsprojekt wird gestartet – ein leerstehendes städtisches Objekt wird über den Winter Obdachlosen zur Verfügung gestellt;
im Mai wird die Jobbörse in der Teestube eingerichtet – Ziel ist die Vermittlung von Gelegenheitsarbeiten.

1994
Streetworkprojekt mit zwei Planstellen wird ins Leben gerufen;
die Räume für das BARWO in der Andreas-Hofer-Straße stehen nicht mehr zur Verfügung, so werden Lagerräume in der Müllerstraße 27 angemietet und zu Büros umgebaut - Übersiedelung des BARWO und Betreutes Wohnen in die neuen Büroräume; Geschäftstelle und Streetwork finden dort auch Platz.

1992
Anmietung und Umbau des Viaduktbogens 35 – dort am 21.2. Eröffnung der Kleiderausgabestelle, im Sommer werden zwei Haushaltswaschmaschinen gekauft und die Sozialwäscherei gegründet, die ersten Transitstellen für Langzeitarbeitslose werden eingerichtet.

1991
am 20.11. Einrichtung einer Notschlafstelle (NOST) in der Dreiheiligenstraße als befristetes Projekt bis 20.5.1992. (Heute Alexihaus)

1990
wird der Bereich Wohnungs- und Arbeitsvermittlung sowie die Betreuung von Wohneinheiten aus Platzgründen in ein eigenes Büro ausgelagert - und am 22.10. findet in der Andreas-Hofer-Straße 4, die offizielle Eröffnung des BARWO mit Betreutem Wohnen statt.

1988
die Bereiche Wohnungs- und Arbeitsvermittlung kommen hinzu, sowie Betreuung von sechs Wohneinheiten, ein Sozialarbeiter nimmt als „Streetworker” seinen Dienst auf.

1987
macht sich der Verein von der Caritas finanziell unabhängig, wirbt Mitglieder und Förderer, bittet bei Stadt, Land und AMS um Subventionen.

Gründung 19.2.1985
Die Caritas stellt dem Verein das Haus Mentlgasse 20 in Innsbruck zur Verfügung, zwei SozialarbeiterInnen werden angestellt, zwei Jahre wird der Verein von der Caritas finanziert.